Was ein kleines Bild in einer Timeline auslösen kann…das durfte ich erst vor kurzem feststellen. Ein schickes Bild, welches wunderschöne Zeichnungen der Manga Serie Sun-Ken Rock zeigte, reichte aus den Band zu ordern. Vorab: der Band macht mich fertig.

Dieser Manga wurde mir von Tokyopop als Rezensionsmuster zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür! Die Bewertung des Mangas findet aber in üblicher Vincisblog Qualität statt.

Band 01

Die offizielle Zusammenfassung vorab:

Bei dem Versuch seine große Liebe, die Polizistin Yumin, in Korea zu suchen und selbst Polizist zu werden, gerät Ken prompt in einen Kampf und zeigt seine ungezügelte Schlagkraft! Was dazu führt, dass ihm plötzlich Gangster hinterherlaufen, die so beeindruckt von seiner rohen Brutalität sind, dass sie ihn zu ihrem Boss machen wollen. Da Ken nichts Besseres zu tun hat und seine Gewaltausbrüche in der Unterwelt sicher gute Verwendung finden, stimmt er zu …

Quelle: Tokyopop

Ken Kitano ist in Yumi aus der Nachbarklasse verknallt. Da sie aber aus Korea kommt, wird sie Yumin ausgesprochen. Nach seinem Liebesgeständnis blitzt Ken ab. Nicht nur das, Yumin ist direkt danach aus Japan gezogen und wurde nach einem Jahr Cop in Korea. Also ist Kens Aufgabe klar: nach Korea ziehen und selber Polizist werden. Natürlich wird er nicht genommen.

Auf der Straße trifft er auf Yumin. Um nicht ganz schlecht dazustehen, behauptet er, er hätte einen Job in der Gaming Branche. In einem Café wird ein alter Mann von einer Gang angegriffen. Ken sieht das und greift ein. Dabei schlägt er alle Gangmitglieder zusammen. Das bekommt der Boss der Gang Tae-Soo mit. Der führt mit Ken ein Gespräch über den Staat und Gangs. Die Folge? Ken wird Boss der Gang.

Mit diesem Setting geht es dann so richtig los. Die Gang ist eher eine Lachnummer und gehört aufgemöbelt. Dazu muss Ken den Schläger Doo-Hong Chang überreden der Gang beizutreten. Im zweiten Teil wird ein Mädchen entführt. Ken rettet sie. Sie wird erneut entführt, um als Lockvogel für Ken zu fungieren.

Nach dieser Geschichte muss sich die Gang noch etwas stärken und geht in eine Art Camp auf der Insel Jejudo. Dort lernt Ken, das er noch viel ungenutztes Potenzial in sich trägt.

Mein Manga Senf

Sun-Ken Rock bietet ein ziemlich skurrilen Mix und das macht den Band – und wahrscheinlich auch die Reihe – sehr interessant. Aber fangen wir von vorne an. Die Zeichnungen zeigen sich sehr differenziert. Zum einen sind die klaren schönen Zeichnungen, die mich ja erst angefixt haben. Der Detailreichtum ist sehr hoch und auch sonst bleibt man einige Sekunden auf den einzelnen Panels hängen. Dann gibt es Fotorealistische Abschnitte. Im Nachwort geht Boichi genau drauf ein und wie diese entstanden sind. Und zum Schluss gibt es noch sehr Cartoon-artige Zeichnungen. Da nimmt der Band sich ein bisschen weniger ernst.

Aber auch die Geschichte bietet viele Mixe. So ist Ken zu Beginn der unsichere Schüler. Durch Zufall prügelt er sich, und erledigt dabei eine ganze Gang. Woher hat er so ein Kraft? Ja die Gang ist eine Lachnummer, aber dennoch ist das etwas ungewöhnlich. Sein Auftreten schwankt zwischen Teenager und Gangsterboss. Die Gang ist ebenfalls etwas verwirrend. Zum einen sind es absolute Pfeifen ohne Talent, zum anderen sind sie ganz üble Gangster. Diese Unstimmigkeiten machen den Band sympathisch und auch ein wenig Lust auf mehr. Denn klar ist noch nicht was der Band und was Ken ist. Ist es actionlastig, humoristisch, albern, ernst, gewalttätig? Irgendwie alles, egal wie wenig es zu passen scheint.

Das der Band ab 18 ist liegt nicht nur an der Gewalt. Auch nackte Haut kommt nicht zu kurz. Dies ist aber glaubwürdig eingebunden und damit von mir akzeptiert. Auch das Thema der Rassenvielfalt und Rassenhass wird auf eine angenehme Weise dargeboten. Insgesamt bin ich sehr angetan und gespannt, was in den nächsten Bänden folgt, ich bin dabei.

Erscheinungsdatum: 13.04.2015
Format: Softcover
Seiten: 408
Autoren: Boichi
Genre: Action
Preis: 14,00 €

Meine Wertung:

vollvollvollvollhalb

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Veröffentlicht von Vincisblog

Softwaretester, Technikaffin, Comicnerd und vieles mehr. Gerne auch etwas kleinkariert.

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