Wenn der Punisher auftaucht fließt Blut und die Gewalt ist allgegenwärtig. Dessen muss man sich bewusst sein. Deswegen kommt der Charakter auch in der Comic Szene gemischt an. Die einen mögen ihn, die anderen würden nicht mal die Daredevil Staffel 2 sehen, weil er mitspielt. Im ersten Band der neuen Punisher Reihe hat der Punisher es mit Operation Condor zu tun.

Diesen Band habt ihr gekauft! Ja ihr! Da ihr fleißig bei Amazon über den Partner Link einkauft habt, geht immer eine kleine Provision in mein virtuelles Konto. Ist dieses über 25 €, bekomme ich einen Gutschein. Diesmal habe ich Punisher und Spider-Man Miles Morales davon bestellt. Wenn ihr mehr Comic Reviews wollt, bestellt fleißig eure Amazon Produkte über diesen Link. Vielen Dank!

Band 1: Operation Condor

Auch wenn es sich um einen ersten Band handelt, so wird man direkt zu Beginn ins kalte Wasser geworfen. Face gibt Olaf – einen ehemaligen Soldaten – vertrauliche Informationen mit dem er die Drogengeschäfte kontrollieren kann. Ortiz und Henderson von der DEA – dem Drug Enforcement Agency – wollen sie hochgehen lassen. Natürlich lässt der Punisher sie zuvor hochgehen und ballert sich durch das Lagerhaus. Face sammelt Gesichter, in dem er sein Opfer häutet – ein eher skurriles Hobby.

Face ist im Besitz einer Superdroge, die einem übermenschliche Kräfte verleiht. In Vermont formiert sich eine kleine Gruppe mit einem Vater, dem das Wohl seiner Tochter nicht wirklich am Herzen liegt. Hauptsache der Punisher wird ausgeschaltet. Punisher kann sich durch die Gang schlagen und das Mädchen retten.

Das hinter der Operation, Condor steckt, mit alten Armeekameraden von Frank Castle, macht das Ganze noch verwobener. Viel mehr Story gibt es nur noch, in dem ich den ganzen Band darlege. Ein Punisher Band wie man ihn kennt.

Mein Comic Senf

Wer den Zeichner Steve Dillon verehrt, sollte hier zuschlagen. Weil es einer der letzten – wenn nicht sogar sein letzter Comic ist. Er ist vor kurzem gestorben. Also ist das hier sein Vermächtnis.

Inhaltlich gibt es einen typischen Punisher. Die Story ist nicht sonderlich umfangreich, bei 140 Seiten gibt es durchaus umfangreichere Stories. Warum Frank diesmal so rum wildert ist nicht wirklich klar. Trotzdem fühlte ich mich unterhalten. Auch wenn die letzten Hefte etwas nachließen, sowohl von der Geschichte als auch von der Brutalität. Nicht zu vergessen sind die Schimpfwörter die nur so durch die Luft fliegen, natürlich zensiert.

Für die zartbesaitet ist der Comic genauso wenig etwas, wie für die die eine tiefgreifende Geschichte erwarten. Beides ist aber die generelle Aussage zu Punisher Comics. Insgesamt ist es kein Fehler einen Blick in den Paperback zuwerfen.

Erscheinungsdatum: 18.04.2017
Format: Softcover
Seiten: 140
Autoren: Becky Cloonan
Zeichner: Steve Dillon
Stories: Punisher (2016) 1-6

Meine Wertung:

vollvollvollhalbnull

Advertisements

Veröffentlicht von Vincisblog

Softwaretester, Technikaffin, Comicnerd und vieles mehr. Gerne auch etwas kleinkariert.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s