Ein weiblicher und halbmechanischer Hauptprotagonist gefällig? Dazu ein Steampunk Setting? Das dürfte jetzt einige direkt an diesem Artikel vorbei führen. Andere bleiben stehen und freuen sich. Steampunk ist nicht jedermanns Sache, dennoch habe ich mir den Comic Lady Mechanika vom Splitter Verlag angeschaut. Worum geht es? Wie schlägt sich der erste Band?

Dieser Comic wurde mir vom Splitter Verlag als Rezensionsmuster zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür! Die Bewertung des Comics findet aber in üblicher Vincisblog Qualität statt.

Band 1: Das Geheimnis der Mechanischen Leiche

Die Titelgebende Lady Mechanika ist eine Halbmensch / Halbmaschinen Mischung. Sie hat zu Beginn des Bandes mit einer Kreatur zu tun, die sie zwar erst angreift, aber sich dann als schwach und müde herausstellt. Einen Angriff auf die Kreatur kann Lady Mechanika nicht verhindern.

Sie sucht ihren Erbauer und warum man so etwas – einen Hybriden – geschaffen hat. In Mechanika City wird eine Leiche gefunden, ebenfalls Halbmensch / Halbmaschine und Lady Mechanika versucht über sie, den Weg zu Ihren Erfinder zu finden, denn es scheint als wäre es derselbe der auch sie gebaut hat.

(c) Splitter Verlag

Der Weg führt sie zu Professor Littleton. Immer wieder werden Geschichten außerhalb von Lady Mechanika erzählt. Eine zentralen Rolle hat Blackpool inne, der scheinbar viele Fäden in der Hand hat.

Um voran zu kommen sucht sie Lewis auf. Mit seiner Hilfe – indirekt 🙂 – sucht sie nach der Vergangenheit der anderen Lady Mechanika in einem Zirkus. Der Weg führt weiter und ein klarer Favorit auf den Posten des Erfinders manifestiert sich und damit endet der Band auch.

Mein Comic Senf

Der Band ist ungewöhnlich. Zu Beginn kam ich nur schwer rein, die Geschichte ist aber vom Grund interessant. Die Erzählung ist eher langsam, die Charaktere ungewöhnlich. Ein Comic gezeichnet und geschrieben von einer Person mag ich, da alles so aussieht wie erdacht bzw. so geschrieben ist, das es zur Zeichnung passt. Ja das machen viele andere auch gut, so eine Kombination gefällt mir aber gut.

(c) Splitter Verlag

Die Zeichnungen sind generell ganz gut, teilweise sind die Seiten mit Text überladen, was zum einen gut für die Entwicklung der Geschichte ist, zum anderen aber den Blick auf die Zeichnungen nimmt.

Insgesamt erinnert mich die Geschichte in den Ansätzen an AI – Künstliche Intelligenz. Die Suche von Lady Mechanika nach ihren Erbauer ist durchaus interessant. Der Band stellt aber nicht den Startpunkt dar und viele Verbindungen und Ereignisse sind für den Leser neu. Wo die Reise hingeht und wie die Serie sich weiterentwickelt, ist für mich die große Frage. Eine Empfehlung kann ich nur bedingt aussprechen, auch wenn ich mich im Großen und Ganzen unterhalten gefühlt habe.

Erscheinungsdatum: 22.06.2017
Format: Hardcover | digital
Seiten: 112
Autoren: Joe Benitez
Zeichner: Joe Benitez
Stories: Lady Mechanika 0-3

Meine Wertung:

vollvollvollhalbnull

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Veröffentlicht von Vincisblog

Softwaretester, Technikaffin, Comicnerd und vieles mehr. Gerne auch etwas kleinkariert.

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