Viele von euch werden den Film bereits gesehen haben, ich nun endlich auch. Also möchte ich mit meiner Meinung nicht hinter dem Berg halten. Führt Wonder Woman die eher schlechte DC Filmreihe fort? Ist der Film gelungen? Oder sollte man einen Bogen um selbigen machen? Antworten folgen jetzt!

Der Spoiler arme Plot

Wenn man eine Wonder Woman Story erzählen will, muss man auch ihre Herkunft bedenken. Aber bevor wir dahin kommen, sehen wir Diana die ein Foto in den Händen hält. Es ist die Gegenwart und das Foto kennen wir bereits aus Batman vs Superman. Es folgt ein Zeitsprung in die Vergangenheit auf Themyscira. Hier leben die Amazonen abgeschieden von den Menschen. Alle Trainieren für den Kampf, der vielleicht irgendwann einmal kommen möge. Diana ist das einzige Kind. Welches von ihrer Mutter – Königin Hippolyta – aus Lehm und der Hilfe von Zeus erschaffen wurde.

Als der britische Spion Steve Taylor eine Bruchlandung direkt vor die Paradiesinsel abliefert, muss Diana ihn retten. Ein Kampf mit den deutschen entsteht, diese sind Steve gefolgt. Aber warum ist dieser Mann da? In der Menschenwelt herrscht ein nicht enden wollender Krieg (1. Weltkrieg). Diana sieht hinter diesem Krieg den Kriegsgott Ares. Also macht sie sich mit Steve auf den Weg in die Menschenwelt, um Ares zu töten.

In der Menschenwelt ist sie noch komplett fremd und unbedarft. Sie zieht an die Front. Eine Waffenruhe wird verhandelt, während die Deutschen ein Gas entwickelt haben, welches den Krieg beenden könnte. Steve möchte den Einsatz des Gases verhindern, während Diana Ares gefunden glaubt.

Der Spoiler Plot

Diana vernichtet auf den Schlachtfeld Ares, aber der Krieg endet nicht. Steve erklärt ihr das vielleicht doch die Menschen selbstständig handeln und selber den Krieg wollen. Mit diesem Gedanken lässt er sie zurück und versucht den Einsatz des Gases zu verhindern. Es folgt der Auftritt des echten Ares. Und Diana kämpft gegen ihm. Erst der Tod von Steve, gibt ihr die nötige Kraft um Ares zu besiegen.

Mein Senf

Warum? Warum nicht gleich so? Während bei Batman vs Superman bis auf die Namen fast nichts gestimmt hat, versucht man bei DC Wonder Woman nah am Original zu lassen. Alleine dafür gibt es schon richtig Pluspunkte. Der Twist am Ende mit Ares gefiel mir gut. Auch wenn einige die Optik von Ares bemängeln, ist so der Twist deutlich überraschender. Die Kämpfe gefielen mir gut, auch wenn man die Animationen sehen konnte, kann ich daran wenig schlimmes sehen (Vergleiche mit ein paar Jahren alten Computerspielen, sind in der aktuellen Zeit keine so große Beleidigung mehr, schließlich sind hier die Animationen immer besser).

Das die Kritik doch gemischt und nicht Mega begeistert war, empfand ich etwas überraschend. Denn ich bin aus dem Kino raus und dachte mir „richtig gut!“. Das sich viele an jeder Kleinigkeit aufhängen und auch die meisten negativen Kritiken kann ich nur bedingt verstehen. Man sollte vielleicht auch nicht hochwissenschaftliche Filme mit einer Comic Verfilmung in einen Topf werfen.

Die Besetzung von Wonder Woman mit Gal Gadot finde ich absolut gelungen. Kein Magermodel, kein „Mega-groß-brüstige-Sexbombe“. Nah an den aktuellen Comics (oder andersrum 😉 ). Sehr gut! Auch die Witze sind gut gemacht, nicht zu kitschig und nicht zu häufig. So sind die Gespräche auf Themyscira zwischen Steve und Diana mit Zweideutigkeit gespickt („Was ist das?“, „Das…ähm…ah….das ist mein Uhr“ oder „Ich schlafe nicht mit Frauen, also schon, aber nicht….“). Oder die „unauffällige“ Kleidungsauswahl von Diana in London. Nach einigen Versuchen, kommt Diana mit neuem Kostüm, aber auch mit Schild und Schwert, aus dem Geschäft.

Die bedrückende Stimmung eines Krieges wurde gut eingefangen, auch das Diana den Menschen helfen will, konnte man gut sehen. Da sind viele Comicverfilmungen zu fröhlich und zu wenig ernst.

Mir fällt es unglaublich schwer, etwas schlechtes an dem Film zu sehen. Ich bin echt zufrieden und freue mich schon auf mehr DC Filme auf diesem Niveau.

Meine Wertung:

vollvollvollvollhalb

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Veröffentlicht von Vincisblog

Softwaretester, Technikaffin, Comicnerd und vieles mehr. Gerne auch etwas kleinkariert.

2 Comments

  1. Schöne Zusammenfassung, die meine Begeisterung nach dem Film recht gut wiedergibt. Ich bin völlig hin und weg davon – und mich hat das, was mein bester Freund und wohl einige im Netz moniert haben, nicht gestört. Im Bezug auf den Endkampf ist es lustig: Genau das, was ich bei anderen DC- bzw. Superheldenfilmen moniert habe (zu krass, zu heftig, zu … action, zu Zac Snyder) hat mich dieses Mal nicht gestört, ihn stört es bei keinem anderen Film, aber bei Wonder Woman. Lustig, oder?

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    1. Ich hätte wohl auch bei einem anderen Film mehr zum motzen gehabt…aber irgendwie hat es alles für mich gepasst 😂

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