Die erste Runde im Osten ist vorbei, Zeit zu schauen was uns im Osten für Leckerbissen in Runde 2 erwarten. Diese beiden Serien werden es in sich haben und uns viel bieten. Was ist meine Prognose? Wer kommt in die Ost-Finals? Welche starken Best-of-Seven Serien erwarten uns? Lest schnell weiter.

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Boston Celtics

Top Seed im Osten? Sweep! Das war dieser Tipp. Sehr emotional war mein Tipp. Boston spielte eine gute Reguläre Saison, Chicago spielte zum Vergessen. Viele wollten die Bulls – in der Form – nicht in den Playoffs haben. Als dann kurz vor Spiel eins, die Schwester von Thomas ums Leben kam, waren andere Sachen, für den besten Mann in grün wichtig. Spiel 1 und 2 ging nach Chicago. Sie spielten verbessert und die Celtics trafen sehr schlecht. In Chicago setzte Boston die Uhr auf null und glich aus. Die Verletzung von Rondo, darf man hier sicherlich nicht unterschätzen. Denn er war der Coach der Bulls. Während Hoiberg immer noch nicht in der NBA angekommen scheint, war Rondo der, der die Plays angesagt hat, egal was vom Coach kam. Mit 4 Siegen am Stück, war alles vorbei und die Celtics eine Runde weiter.

Die Offensive der Celtics war in der Regulären Saison das Prunkstück. In den Playoffs zeigten sie sich – vor allem in den ersten beiden Spielen – schlechter. Sind sie mit Isaiah Thomas, gerade in den Playoffs, zu leicht ausrechnbar? Gerade die Begegnungen in Runde 2, sollte Aufschluss darüber geben, aber bisher war Thomas schwer zu halten. In der Defensive müssen wir uns damit abfinden, das Boston nicht mehr so bissig ist wie noch 2015/2016. Das ist weiter auch nicht schlimm. Wenn man vorne mehr macht 🙂 . Die Rotation bei den Kelten ist aber immer noch sehr hoch. Zehn Spieler spielen im Schnitt mehr als 10 Minuten. Das ist für die Playoffs ungewöhnlich, aber könnte auch an den letzten Spielen gegen Chicago gelegen haben.

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Washington Wizards

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Platz 4 gegen Patz 5, in der Regel die spannendste Serie. Zu Beginn sahen wir mit dem starken Wall und einen Playoff Beal. Die Wizards holten sich Spiel 1 und 2. Die Serie war irgendwie nicht sonderlich interessant. Die Hawks konnten Spiel 3 holen, Cry-Baby Milsap wurden von Morris thematisiert und in Spiel 4 rockte überraschend Dwight Howard. Auch das fünfte Spiel ging an die Heimmannschaft. Erst im sechsten Spiel gab es den ersten Auswärtssieg und das von den Auswärtsschwachen Wizards. Die damit den Einzug in Runde zwei perfekt machen konnten.

Wenn man an die Wizards 2016/2017 denkt, denkt man an John Wall und Bradley Beal. Warum? 55,3 Punkte, 7,8 Rebounds und 12,5 Assists kamen in Runde eins von den beiden Herren. Der starker Backcourt ist klar der wichtigste Teil der Franchise. Mit diesen 55 Punkten liefern sie knapp 50% aller Punkte, auch im Schlussviertel können sie die Wizards tragen. Generell klickt es in der Offensive. Dabei muss man aber an die Defensive auch denken, das ordentliche Verteidigen gelingt den Zauberern eher selten. Morris, Gortat und Porter komplettieren die Starting Five. Die kleine Rotation der Regulären Saison, kommt auch in den Playoffs zum Einsatz. Sie sind eingespielt und heiß auf die Celtics.


Während in jeder Partie der 2. Runde bereits eine Mannschaft gesetzt war, gab es hier lange nicht ein Team, welches Runde 1 überstanden hatte. Genauer sind beide erst heute in Runde zwei eingezogen. Eine echte Seltenheit ist der Hass beider aufeinander. Das dürfte der Serie die gewisse Würze geben. Auch die Jagd auf Platz 1 im Osten eint beide, auch wenn die Wizards zum Schluss etwas an Fahrt verloren haben. Sodass wir hier ein Spiel auf Augenhöhe sehen werden. Das es in 7 Spiele geht, ist auch eine Hoffnung an alle NBA Fans. Die Spiele werden heiß umkämpft sein. Die Auswärtsschwäche und die schlechtere Defense lassen das Pendel bei mir, zu den Celtics schlagen.

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4:3


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Cleveland Cavaliers

Die Cavs haben es in Runde eins mit den Pacers zu tun bekommen. 1-2 Siege konnte man den Pacers zutrauen, in 2 Spielen waren sie auch knapp dran, aber am Ende kein Gegner für den amtierenden Meister. Cleveland blieb aber viel schuldig. Sie sind souverän weitergekommen, weil George die große Rolle wollte, und lieber darüber diskutiert hat, als mit Einsatz diese einzunehmen. Auch sonst blieb das Pacers Team viel Schuldig. Es war mehr die Schwäche der Pacers, als die Stärke der Cavs, die den Sweep ausgelöst haben. Die Probleme der Cavs in der Defensive konnte man immer noch sehen, auch wenn diese die Pacers nicht ausgenutzt haben. Offensiv konnten James, Irving und Love zwar zeigen was möglich ist, aber insgesamt ist es immer noch sehr durchschaubar. Trotz allem schwer vermeidbar.

Was ist mit dem Cavs Schalter? Die Defensive ist wie schon gesagt nicht sonderlich gut und das wird sie sicher auch nicht mehr ändern. Das Traurige daran ist, das sie wohl kaum jemand im Osten dafür bestraft, zumindest nicht in einer Serie. Der Cruise Control Modus ist auch dieses Jahr wieder eingelegt, auch wenn es dieses Jahr schwerer wird. Größter Vorteil ist das die Cavs ausgeruht in Runde 2 gehen können und damit die Extra-Körner noch haben (könnten). Am Ende muss man festhalten geht es in Runde 2 für die Cavaliers, um nicht weniger als um die Finals. Der stärkste Gegner wartet hier.

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Toronto Raptors

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Wenn jemand die Cavaliers im Osten ein Bein stellen kann dann die Raptors. Diese mussten in Runde eins aber erst einmal die Bucks aus dem Weg räumen. Und die waren kein Kanonenfutter. Spiel 1 konnten die Bucks schon stehlen. Besondere Aufmerksamkeit sollte Spiel 3 bekommen, denn hier rollten die Bucks über die Raptors. Antetokounmpo machte sich nachdem Spiel sogar über die 8 Punkte von DeRozan lustig. Nach 5 Spielen gab es die wichtige 3:2 Führung für die Raptors. Und Spiel 6 sollte es in sich haben. Die Raptors führten im dritten Viertel bereits deutlich, schenkten den Vorsprung her und die Bucks gingen sogar kurz vor Schluss in Führung. Am Schluss stand ein kräftezehrender Sieg der Raptors zu buche.

Lowry ist mal wieder in den Playoffs schlechter als in der Regulären Saison. 22,4 Punkte und 7,0 Assists stehen 14,3 Punkten und 5,2 Assists in den Playoffs entgegen. Da muss gegen die Cavs mehr kommen. Sein Backcourt Partner DeRozan hingegen hält sein hohes Niveau. Die Neuverpflichtungen Ibaka und Tucker haben sich im Kader schon mehr als bezahlt gemacht und werden sich auch gegen die Cavs als gute Spieler beweisen müssen. Nicht wenige sehen in den Raptors die stärkste Mannschaft des Ostens. Wenn wir von der regulären Saison sprechen, ist das gut möglich. In den Playoffs sind die Raptors noch zu angespannt.

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Wenn man auf die Serie schaut, sehen viele die Conference Finals. Der Gewinner der Serie gewinnt den Osten. Wer so denkt, liegt sicher nicht falsch. Dank der schlechteren Defense der Cavaliers und der besseren Besetzung auf Power Forward von den Raptors, ist die Serie spannender als letztes Jahr. Damals ging es 4:2 für die Cavs aus, auch wenn die Siege der Raptors mehr geschenkt, als verdient waren. Dieses Jahr sehen einige die Raptors vorne, ich traue es ihnen irgendwie nicht zu. Die Cavs machen die Raptors mit Offense und Erfahrung platt.

cavaliers raptors

4:2

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Veröffentlicht von Vincisblog

Softwaretester, Technikaffin, Comicnerd und vieles mehr. Gerne auch etwas kleinkariert.

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