Eine gute Deutsche Serie? Die sowohl lustig, unterhaltsam und nicht langweilig ist? Gibt es selten, oder? Vielleicht, aber die folgende Serie möchte ich euch UNBEDINGT vorstellen! Es handelt sich um den Tatortreiniger. Worum geht’s? Was unterscheidet diese Serie von anderen? Und warum muss ich diese, auf jeden Fall anschauen? Antworten folgen hier!

Der Vorspann

Der Vorspann ist quasi der „Arbeitsweg“ des Tatortreinigers. Der Vorspann ist zwar immer gleich – bzw. sehr ähnlich – stellt aber immer den Weg zum Tatort da. Das ist durchaus sehr gut gelöst, weil man so direkt drin ist und der Vorspann nicht nervt, wie bei manchen anderen Serien.

Der Plot

Wie ihr in der Überschrift seht habe ich keine Staffel erwähnt. Weder wie viele noch welche ich bewerte. Der Grund dafür ist einfach: es ist immer gleich. Keine Angst, das heißt nicht langweilig oder immer der gleiche Mist. Es heißt dass man die Serie gut allgemein bewerten kann.

Worum geht es? Wenn ein Mensch stirbt, gibt es immer bestimmte Abläufe. Bei einem Mord gibt es noch die Spurensicherung, Ärzte und noch viele andere Fachkräfte, die sich um die Leiche kümmern. Aber wer macht dann den Dreck wieder weg? Richtig! Der Tatortreiniger. Und das ist die Aufgabe für Heiko „Schotty“ Schotte.
Sein Job fängt da an, wo sich andere Leute vor Entsetzen übergeben, dies ist nicht ausgedacht, sondern einer seiner ab und an wiederkehrenden Sprüche. Jede Folge ist ein Opfer das Schotty „wegputzen“ darf. Dabei trifft er auf Angehörige, Opfer oder sogar Täter. Meist wird die Folge nur von 2 Schauspielern gespielt. Hauptdarsteller ist dabei Bjarne Mädel, den vielleicht einige von Stromberg als Ernie kennen.
Die Geschichten sind dabei immer sehr abwechslungsreich und können immer wieder neue Dinge zeigen und erzählen. Ich möchte hier mal nur kurz anschneiden was es für kleine Highlights gibt:

  • Im selben Haus wo Schotty putzt, ist auch ein Schamane zu gegen, er soll die schlechten Strömungen beseitigen.
  • In einer anderen Folge stellt sich eine ältere Dame als Opfer da, die sich nur verteidigt hat. Am Ende will sie Schotty bestechen.
  • Ein Tatort gefüllt mit lauter Nazi „Andenken“.
  • Ein Beamter ist Tod, erst merkt es niemand und dann kommt die Bürokratie zum Tragen. „Dürfen sie diese Leiche aus dem Gebäude entfernen? Sie brauchen dazu eine Genehmigung“.
  • Das Opfer erscheint Schotty und spricht mit ihm über sein Leben und seinen Tod.
  • Was wenn ein Opfer beinah natürlich stirbt, ohne Blut? Dann gibt es immer noch Leute die Angst vor Bakterien und Viren haben. So muss Schotty „unsichtbare“ Dinge bekämpfen.
  • Ein Geist der die Gäste des Hauses zum Reimen zwingt.

Die Staffeln sind dabei auch sehr klein gehalten. Es gibt nur wenige Folgen pro Staffel, so dass man sich schnell durch die Serie geschaut hat. Auch die Schauplätze sind dabei klein gehalten, selten gibt es mehrere Kulissen.

Fazit

Ich muss gestehen – dass ich trotz vieler Empfehlungen – mich lange gesträubt habe, diese Serie zu Beginnen. So richtig konnte ich nichts mit der Serie anfangen. Deutsche Serie neigen ja oft zum albernen und somit war ich mir nicht sicher, ob ich einen Blick wagen soll. Im Nachgang muss ich sagen, das es sich – in gewisser Hinsicht- um eine Serie handelt, die man gesehen haben muss. Und genau diese Empfehlung spreche ich hier aus: ANSCHAUEN!

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Veröffentlicht von Vincisblog

Softwaretester, Technikaffin, Comicnerd und vieles mehr. Gerne auch etwas kleinkariert.

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